KÖLN – Eulen, Hunde, Pferde, Tamron & Co.

KÖLN – Eulen, Hunde, Pferde, Tamron & Co.

26. September 2017 /4 comment(s) Allgemein,Blog

KÖLN

 

Eigentlich weiß ich gar nicht so recht, wo ich anfangen soll, denn ich habe unheimlich viel in Köln erlebt. Ich bin ja ein absoluter Gefühlstyp und mache so gut wie alles aus dem Bauch heraus. Authentisch zu sein, finde ich immer unheimlich wichtig und ehrlich gesagt – ich kann auch gar nicht anders. Ich habe da so einige nervige Angewohnheiten. Zum Beispiel: viel Reden, mit mir selbst sehr sehr genau sein und kleine Fehler kann ich mir nur schwer verzeihen. Ich möchte eben immer alles am besten PERFEKT machen.

Mit dem ersten Thema kommen vor allem meine Kunden und natürlich meine lieben Coaching-Teilnehmer in Kontakt. Ja okay, darüber beschwert hat sich bis jetzt noch keiner, aber am Ende des Tages denke ich ziemlich oft: „Was hast du deine Leute heute wieder zugequatscht, hoffentlich gehen sie nicht mit Kopfschmerzen nach Hause.“ ☺ Ich bin so wie ich bin und versuche allen, die mich besuchen, so viel wie möglich mit auf den Weg zu geben. Ich möchte, dass sie sich wohl fühlen bei mir und gerne an diesen schönen Tag zurückdenken. Auch wenn dabei zwischendurch ganz schön viele Worte fallen. Das bin aber voll und ganz ICH! Eine ehrgeizige, quasselnde aber dennoch liebevolle Person, die trotz Schminke und gemachten Haaren gerne im Dreck liegt, um euch den Tag so schön wie möglich zu machen.

So. Nun aber zum eigentlichen Thema! Ihr seht, ich bin schon wieder vom Thema abgekommen – wie es sich eben für mich gehört. Das ist übrigens auch eine meiner besonderen „Stärken“. ☺

Lange habe ich diesem kleinen, aber feinen Kurztrip schon entgegen gefiebert. Köln sollte für mich nicht nur privat ein paar schöne Tage bereithalten, sondern auch fotografisch. ☺

Besonders gefreut habe ich mich auf die liebe Nicole von „Nicole Schick Tierfotografie“. Wir sind seit Anfang des Jahres in Kontakt und wollten uns immer mal persönlich kennenlernen. Da Nicole in Köln wohnt, ich in Berlin und mein Vollzeitjob plus Fotografie wenig Zeit übrig lässt, gestaltete sich ein Treffen bisher recht schwierig. Dank meines verständnisvollen Partners Sebastian, konnte ich ein paar gemeinsame Urlaubstage endlich für einen Flug nach Köln nutzen. Keine Selbstverständlichkeit, da er diesen ganzen Foto-Kram ja auch schon Zuhause ertragen muss. ☺ Mit viel Vorfreude im Gepäck ging es dann los – und unser Trip startete gleich mit einem tollen Sonnenaufgang.

TAG 1

In Köln angekommen, haben wir uns natürlich gleich ins Mietauto gesetzt und sind zu Nicole gedüst. Dort wurden wir total herzlich empfangen. Ich wusste gleich: Das wird eine tolle Zeit. ☺ Da Nicole mir schon vorab gesagt hatte, dass sie unbedingt ihre Pferde von mir ablichten lassen wollte, haben wir den Vormittag etwas ruhiger angehen lassen und viel geplaudert über unsere Leidenschaft, die Tierfotografie. Unsere Männer haben da eher mit den Augen gerollt. Aber wie sagt man so schön: Mitgehangen, mitgefangen. Da mussten sie jetzt durch. 😛
Als es dann Nachmittag wurde, ging es zum Shooting. Neben Nicoles Pferden haben mich auch drei ganz bezaubernde Chesapeake-Bay-Retriever-Welpen besucht. Die Location gestaltete sich eher schwierig, aber ich liebe die Herausforderung. ☺

Die Sonne strahlte und wir erhofften uns für die Pferde ganz tolle Sonnenuntergangs-Bilder. Leider meinte es der Wettergott wieder einmal nicht so gut mit uns und zeigte seine graue Seite, als wir zum Shooting loszogen. Wir ließen uns davon jedoch nicht irritieren. Auch die Location-Suche gestaltete sich schwierig. Fußgänger und vorbeifahrende Autos machten es uns nicht einfach. Die Location entsprach nicht ganz meinen Vorstellungen, dennoch hatten wir keine große Wahl mehr – es wurde schließlich immer dunkler. Ich entschied mich später in der Bildbearbeitung dafür, einen eher dunklen Look zu zaubern und dem Ganzen eine mystische Stimmung zu geben. Man kann sich eben nicht jede Situation aussuchen, viele Faktoren spielen beim Shooting eine Rolle und manchmal muss man einfach Abstriche machen. Dennoch finde ich die Ergebnisse sehr gelungen. ☺

TAG 2

Der nächste Tag sollte aufregend bleiben. Geplant war ein Treffen mit Tanja von „Tanja Brandt Tierfotografie“ und ihren Promis „Ingo & Friends“. Ich habe mich vorher schon immer gefragt, wie das wohl werden wird!? Werden wir alle gemeinsam beim Frühstück sitzen und die Eulen an ihrem eigenen Platz, während sie einen mit ihren großen Knopfaugen anblinzeln?! Mir kamen die wildesten Vorstellungen in den Sinn. ☺

Am Montagmorgen war dann doch alles ganz unspektakulär. Tanja brachte Gandalf, Lenny und Poldi völlig entspannt mit ins Haus, als wäre es das Normalste der Welt. Und da saßen wir nun, zu fünft am Frühstückstisch mit drei Eulen. 😀 Wenn sie einen so anschauen und mit ihren Knopfaugen blinzeln, wird es einem ganz warm ums Herz. Man hätte sie am liebsten knuddeln wollen, doch „Herr Gandalf“ war heute so gar nicht in Stimmung. Er brabbelte, was das Zeug hielt, wenn ich ihm seinen Bauch streichelte, und jaaaaa, auch eine Eule darf mal nicht gut drauf sein. 😀

Geplant war eigentlich ein kurzes Frühstück und dann sollte es zum gemeinsamen Fotografieren gehen. Aus einem kurzen Frühstück wurden am Ende über zwei Stunden. Wir waren total interessiert an Tanjas täglichem Leben mit den Eulen, außerdem verbanden uns viele Gemeinsamkeiten. So haben wir viel gelacht und hätten Tanja stundenlang zuhören können. Ich habe lange niemanden mehr mit so viel Herz und einem solchen Unterhaltungswert erlebt.

Nachdem wir schließlich endlich ein Ende fanden, kam pünktlich die Sonne für uns zum Vorschein. Ich hatte mich ein paar Stunden zuvor noch über den Dauerregen beschwert, nun beschwerte ich mich wieder mal über zu viel Sonne. ☺ Die Fotografen unter euch kennen das sicherlich: Egal wie, der Wettergott macht es nie richtig! Mein Freund verdrehte schon die Augen, denn dieses Gejammer kennt er natürlich von Zuhause in- und auswendig. ☺

Ich hatte mir vorab überlegt, was ich mit den Eulen gerne umsetzen würde. Ich wollte die Vögel mal in einer ganz ungewohnten Umgebung ablichten. Daher schlug mir Nicole ein kleines Künstlerviertel vor. Dort sollte es tolle Skulpturen, Farben und Graffitis geben. Das klang perfekt! Bevor die Eulen alleine dran waren, musste ich selbst ran. Ich hatte Nicole vorab gefragt, ob sie nicht auch ein paar schöne Bilder von mir gemeinsam mit den Eulen machen könnte. Dieses besondere Erlebnis wollte ich einfach gern festgehalten haben. Als es dann soweit war, fiel mir das Modeln dann doch gar nicht so leicht. Ich habe mich unheimlich angestellt und war sicherlich ein sehr anstrengendes Fotomodell für Nicole und Tanja. Poldi hat trotzdem geduldig mitgearbeitet und sich wahrscheinlich gefragt, warum diese komische Frau sich eigentlich so anstellt. 😀 Am Ende sind dann doch wirklich schöne Bilder rausgekommen und ich freue mich sehr darüber. Vielen Dank an Nicole und Tanja!

 

Und dann haben wir noch ein paar coole Eulenfotos gemacht!

Ein bisschen Graffiti, Laub, ein alter Bahnhof und etwas Regen waren unsere Kulisse. Es war total interessant zu sehen, wie unterschiedlich wir drei in manchen Situationen arbeiten, in anderen jedoch wieder sehr ähnlich. Tanjas Tiere waren absolute Profis und es war ein rundum gelungenes Treffen. Von Berührungsängsten keine Spur. Fast so, als würden wir uns schon ewig kennen! Wir hätten noch stundenlang weitermachen können, doch abends stand das Treffen mit Tamron an, somit mussten wir leider irgendwann zum Ende kommen. Tanja hüllte ihre Schützlinge in trockene Tücher, denn sie hatten sich ihre Schmusezeit redlich verdient.

Kurz vor dem Treffen mit Tamron war ich dann auf einmal nicht mehr ganz so cool. 😛 Zum einen, weil ich nicht genau wusste, was mich erwartet. Zum anderen, weil ich mich einfach sehr geehrt gefühlt habe. Zum Glück hat mich mein Partner begleitet. Er ist bei uns eher der ruhige Part, der alles mit etwas mehr Gelassenheit betrachtet. Ich hingegen verfalle oft erstmal in Panik wenn ich nicht weiß, was mich erwartet, und höre ein Stück weit auf zu denken. 😀 Das Treffen war unheimlich ergiebig und wir haben viel Interessantes miteinander besprochen. Im nächsten Jahr wird mich eine große Mutprobe erwarten … Sarah und Leo von Tamron waren super sympathisch und ich hätte mir die ganze „Verrücktmacherei“ vorab sparen können. Am Abend ging ich mit Glücksgefühlen zu Bett!

TAG 3

Am Dienstag gab es für meinen Freund endlich etwas Luft zum Atmen denn wir haben einfach mal das gemacht, worauf er Lust hatte. Ein bisschen Sightseeing in Köln gehörte natürlich dazu. Wir haben uns eine kleine Rheinfahrt gegönnt, die Zeit miteinander genossen und uns von dem wechselhaften Wetter natürlich nicht abschrecken lassen. ☺

Am Abend haben wir uns noch mit Freunden getroffen und ich konnte meine liebe Freundin Janine von „Janine Arenz Fotografie“ nach ziemlich langer Zeit endlich einmal wiedersehen. Vor über einem Jahr lernten wir uns über Fotografenportale kennen und haben uns dann zum ersten Mal auf der Elos letztes Jahr getroffen. Es ist unglaublich, aber wir haben ein Treffen seitdem nie wieder hinbekommen. Daher war die Freude natürlich unheimlich groß denn Janine gehört zu den liebsten Menschen, die ich bis jetzt kennenlernen durfte. Wir haben unendlich viel geschnattert und hätten ewig so weitermachen können. Ein toller Mensch kann ich nur sagen. ☺


TAG 4

Den letzen Tag haben mein Partner und ich gemeinsam mit Nicole verbracht. Nach einem schönen Frühstück wollten wir nochmal ihre eigenen Hunde fotografieren. Nicole war absolut super und hatte auch für diesen Tag wieder an mich gedacht und hatte für mich an diesem Tag zwei ganz tolle Fotomodels organisiert. Die liebe Patricia kam mit ihrem kleinen Neuzugang Bowie, einem Tervuren-Welpen, vorbei. Schon auf den ersten Blick war ich verzaubert: Ein winziges Wollknäuel mit Plüschstiefeln kam mir entgegengehopst und begrüßte mich fröhlich. Bowie war so klein, dass ich fast befürchtete, er würde weggeweht werden. 😀 Auf dem Dach herrschte eine Windstärke, die selbst mich und mein Objektiv fast umgehauen hätte. Fotografieren unter schwersten Bedingungen – so etwas habe ich wirklich noch nie erlebt. 😛 Den kleinen Mann hat das aber so gar nicht beeindruckt und er hüpfte vor meiner Linse fröhlich hin und her. Ich war beeindruckt, wie gut er sich mit seinen zehn Wochen schon an Patricia orientierte und wie aufmerksam er war.

Wie einige von euch wissen, bin ich fotografisch gerade viel in der Stadt unterwegs. Ich finde es sehr erfrischend und entdecke in mir nochmal ganz neue Inspirationen. Ich brauche oft die Abwechslung und immer wieder neue Herausforderungen. Nachdem wir den Orkan überlebt hatten ☺, machten wir uns wieder auf den Weg zu Nicole, denn es war an der Zeit, Abschied zu nehmen. Ich blicke auf ganz wundervolle Tage zurück und mein nächster Trip nach Köln ist schon fest geplant. 😉 Ich werde sicherlich beim nächsten Mal auch ein paar gebuchte Shootings anbieten und euch natürlich rechtzeitig darüber informieren.

DANKE Nicole für diese schönen Tage bei dir und danke an alle, die ebenfalls dazu beigetragen haben!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

COMMENTS

  1. Verena

    Hört sich wirklich nach schönen Tagen in Köln an 🙂 Schön geschrieben und wunderschöne Bilder!

    LG Verena

  2. Lillly

    Toller Beitrag.

    Schade nur, dass die Bilder so klein sind 🙁 so geht das ganze sehr verloren. Auch die zentrierte Schrift ist viel schwerer zu lesen, als wäre es linksbündig.

    Also wenn jetzt noch große Bilder zu sehen sind, macht das für mich bei einer Fotografin viel mehr Sinn.

    ich freu mich auf neue Fotos! 🙂

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